67 Kilometer, 800 Höhenmeter: MTB-Tour rund um Gießen

67 Kilometer und 800 Höhenmeter: Das war die besondere „Grenzerfahrung“, die soeben zehn sportliche Biker auf Einladung des Alpenvereins erlebten, darunter vier regelmäßige Teilnehmer am allmonatlichen MTB-Treff. Vom Startpunkt vor der Kletterhalle ging es mit Guide Guido Tamme zunächst hinauf zum Rödgener Bergwald und dann immer auf oder so nahe wie möglich an der Stadtgrenze gegen den Uhrzeigersinn einmal rund um Gießen. Die Gruppe kam während der gut fünfstündigen Tour trocken durch, die befürchteten Schauer blieben aus. Die Höhenmeter kamen vor allem zustande durch die Anstiege im Hangelstein, im Badenburger Wäldchen, zur Hardthöhe, auf den Höhenzug südlich von Münchholzhausen und am Ende zum Schiffenberg.

Der Reiz dieses langen Ritts war es, die Heimat einmal aus anderer als der gewohnten Perspektive zu sehen und auf bislang unbekannten Wegen zu rollen. Dazu kam der stete Wechsel des Bodenbeschaffenheit: Nebenstraßen und gute Waldwege wechselten sich ab mit holprigen Wiesenwegen, schottrigen Passagen und nahezu zugewachsenen Pfaden. Das Foto oben entstand am Baggersee Rödgen, der freilich in der Anneröder Gemarkung liegt.

Zur Streckenmitte wurde am Flugplatz Lützellinden eine Pause eingelegt, bei der die Getränkevorräte mit Mineralwasser und Apfelschorle aufgefrischt wurden. Mit einem Abschlussbier im Bistro der Kletterhalle klang die Grenzerfahrung aus.

Eine Neuauflage ist für kommenden Sommer vorgesehen, dann aber als Umrundung Gießens im Uhrzeigersinn.

 

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