Ausgebucht war auch in diesem Jahr wieder das Mountainbike-Wochenende, das der Alpenverein und die Gießener Allgemeine Zeitung alljährlich am Ende der hessischen Sommerferien ausrichten. Nach zweimal Spessart und einmal Rhön ging es für die 20 sportlichen Radler ein zweites Mal nach 2024 in den nördlichen Odenwald. Übernachtet wurde wieder im Landgut-Hotel »Dornröschen« in Höchst-Annelsbach.
Von dort aus genossen die 15 Männer und fünf Frauen lange Anstiege, flotte Abfahrten und unzählige schattige Waldwege. Am eindrucksvollsten aber waren wegen der weiten Fernsicht die Passagen auf der Hohen Straße, die auf dem Kamm am westlichen Rand des Mittelgebirges verläuft.
Die Biobiker waren am Samstag in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Espressos mit Guide Guido Tamme absolvierten eine 73 Kilometer lange Runde mit 1100 Höhenmetern. Sogar auf 1400 Höhenmeter brachten es die Ristrettos, für die Spezialist Manfred Krieger zahreiche Trails in die 90-Kilometer.-Tour eingebaut hatte.
Etwas bequemer hatten es die E-Biker bei den Cappuccinos, die für eine von Hanns-Georg Thelen vorbereitete Runde mit Mittagspause im Hofgarten-Biergarten im Schöntalpark Aschaffenburg 80 Kilometer benötigten.
Etwas leichter, trotzdem aber fordernd waren am Sonntag die Burgentour der Cappucinos mit Burg Breuberg und Veste Otzberg (Foto oben) sowie eine wellige Runde der Espressos zwischen Otzberg und Bad König.
Für das MTB-Wochenende 2026 peilen die Organisatoren einen Standort im Sauerland an.
