Herrliche Wanderungen im Knüllwald

18 Teilnehmende fanden sich mit Wanderleiter Werner Müller zu herrlichen Wanderungen im Knüllwald ein. Quartier fanden sie im sehr schön gelegenen Hotel „Tann-Eck“ in Knüllwald-Schellbach. Großzügige Zimmer, eine herrliche und ruhige Lage und vorzügliches Essen zeichneten dieses Hotel aus.

Los ging es am Freitag in Fritzlar, wo Jörg-Uwe Meister als Gästeführer die Mittelhessen am grauen Turm empfing und ihnen knapp zwei Stunden ausführlich die Stadtgeschichte sowie die mehr als sehenswerten Häuser nahebrachte. Wer wusste bisher schon, dass die hessische Geschichte hier ihren Ursprung nahm oder dass das Wort Hessen von den Chatten stammt.?

Am Tag darauf nahm die Gruppe bei herrlichem Sommerwetter eine knapp 17 Kilometer lange Wanderung bei Untergeis auf sich. Immer wieder herrliche Aussichten und schön angelegte Wege waren der richtige Auftakt für den Sonntag.

Dort startete die Gruppe in Wallenstein, eroberte die Lochbachklamm, ein Naturschauspiel sondergleichen, das zu vielen Fotostopps anregte, und nahm dann den langen und teils beschwerlichen Aufstieg zum Knüllköpfchen auf sich. Diese Basaltkuppe ist mit 628 Metern über Meereshöhe der zweithöchste Berg im Knüllgebirge. Oben auf dem Turm gab es grandiose Fernsichten in den gesamten Schwalm-Eder-Kreis. Diese Wanderung war rund 20 Kilometer lang.

Am Montag kam dann noch eine knapp 13 Kilometer lange Wanderung rund um das Hotel dazu, ein Premium-Wanderweg, der nicht umsonst „Lichte Blick“ heißt, denn auch hier wechselten dauernd die Perspektiven von romantischen Waldwegen zu Fernsichten, z.B. auf Homberg (Efze). Trotz der relativ geringen Kilometerleistungen am Tage kamen über 1000 Höhenmeter im aufwärts zustande, Duschen und Kaltgetränke gab es zum Glück im Hotel.

Alle Beteiligte waren sich einig: Das war wunderschön!

Werner Müller

 

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